Mer sollt's ja eigendlich ned fer möglich halde, was d'EU so alles reguliere duad. Daß a Gurge grad sei muss, de Grümmungswingel von er Banane ned zu groß sei derf, daß d'Äpfel fleggelos und möglischd Jona Gold sei misse un bloß koi aiheimische Art sei derf, des nimmd mer hald hin. Ändern kann mer's eh ned, ned amol durch Wahle wie im Juni, denn d'Bürokrade bleibe so oder so.
Aber jetzt welle d' Bürograde au no an unser Brezel. Ugsund sei se, moine die, die sich ihr Hindern flachhocke in Brüssel, des schreibt jedenfalls die Südwestpresse. Un sogar in Frankreich had der Spleen Uffmergsamkeid erregt: Bretzel vs EU schreibe se in Franzesisch über des Gschiß. Zu g'salze wäre d'Brezel, 15 Gramm Salz pro Kilo sei halt's viel. Wer's ned mag, soll's hald ned esse. Zwunge wird ja koiner, oder? D'EU will bloß no maximal 1,2 Prozend Salzgehald für d'verwendede Menge Mehl erlaube, was in oim Kilo Brod höchschdens 8 Gramm Salz wäre.
Aber d' Bürograte wäre koine Bürograde, wenn se ned au a Lösung hädde: Stadd gutem (Meer)Salz soll's künfdig Gschmaggsverstärger un andre Zusatzstoffe gäbbe. Als wenn der Dregg gsünder wär. Do waiß ja koiner, was drin isch, beim Salz waiß mers wenigstens.
Mol widder mehr Chemie ins Esse. Had die chemische Industrie doch a starge Lobby in Brüssel. Da zahle sich d' Subventione abber gräftig aus, gell.
Donnerstag, 19. Februar 2009
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